Freitag, 31. Juli 2009

Die Leitenbergers - eine echte Häslacher Großfamilie


... ein Dutzend Kinder, das war auch in der Nachkriegszeit die große Ausnahme.
Bildertanz-Foto: Sammlung Georg Leitenberger.
Nachdem das Foto gerade einmal zehn Minuten imNetz war, griffen gleichzeitig 15 Besucher auf dieses Foto zu - wahrscheinlich alles Leitenbergers... (Rekord)

Mittwoch, 29. Juli 2009

Häslacher Himbeeren


Marie Müllerschön, geb. Heim bei der Himbeerernte. Wer sind die Helferinnen auf der Häslacher Plantage

Schade...

... dass hier in unserem Blog nichts über die Ausstellung des Kulturgütervereins stand. Erst der GEA informierte uns. Schade, dass hier kein Bild von der Häslacher Dorfhockete veröffentlicht wurde. Schade, dass sich vier Tage lang hier auf diesem Tagebuch nichts tat. Schade, dass das, was in anderen Orten mit zunehmender Begeisterung angenommen und inzwischen Dorfthema ist, so wenig besucht wird. Schade, so wird auch niemand, diese stille Klage lesen...

Ein Anruf oder eine Email hätte übrigens genügt - und Ihr Mister Bildertanz wäre gekommen, um zu filmen.
Raimund Vollmer

Freitag, 24. Juli 2009

Häslacher Brezeln aus der Backstube der Familie Müllerschön



Marie Müllerschön, geb. Heim mit Enkelin Margarete Rein. Geboren 1892, verstorben 1972. Druch den Tod ihres Ehemannes 1938 war sie angehalten, für ihre Bäckerei einen Bäcker oder einen Bäckergesellen zu suchen. Dies gelingt auch mit amtlicher Unterstützung nicht. Immer wieder erhält sie abschlägige Bescheide. Die Wahl die Bäckerei zu verpachten oder ganz zu schließen nimmt schließlich der Sohn ab. In jungen Jahren übernimmt er schließlich den Familienbetrieb und steht jede Nacht in der Backstube, obwohl er viel gerner etwas anderes gemacht hätte. Die Auswahl seines Obstsortiments in seinen Plantagen waren zur damaligen Zeit mit Äpfeln, Birnen, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himmbeeren weit über die Gemeindegrenzen bekannt und begehrt.

Dienstag, 21. Juli 2009

Vor dr Nählad



aus der Schatzkiste von Marianne Luderer. Das historische Foto zeigt die „Nählad“, wie die Nähfabrik Lamparter liebenswürdig von den Nähfrauen genannt wurde. Heute ist hier der Firmensitz der Firma Metric.

Montag, 20. Juli 2009

Freitag, 17. Juli 2009

Häslach heute: Einzug der Esel?


Nein. Das Bild ist nicht von heute Abend. Aber es wäre schön zu wissen, von wann dieses Feuerwehr-Foto ist.
Bildertanz-Quelle: Rosemarie Stöckle

Tour de Ländle am 2. August: Fensterplatz gefällig?


... immerhin werden dann Tausende von Radfahrern durch Walddorfhäslach brausen. Der Bildertanz wird die Durchfahrt filmen - im Auftrag des Rathauses.
Bildertanz-Quelle: Rosemarie Stöckle

Donnerstag, 16. Juli 2009

Montag, 13. Juli 2009

Als "Rechenknechte" noch keine Computer waren...


... sondern man eher damit das Heuen meinte, da entstand diese Aufnahme aus Häslach. Wer kann uns mehr zu diesem Foto sagen?
Bildertanz-Quelle: Rosemarie Stöckle (geb. Braun)

Sonntag, 12. Juli 2009

Filme aus Häslach: Zwei Hochzeiten von 1960 und 1961...

... sind nun digitalisiert. Geheiratet haben auf den Filmen Wilma Heim (1.5.1960) und Dora Heim (22.7.1961).

Walddorf 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (XIV)

»Besonders interessant ist die Entdeckung, welche man im Jahr 1866 hier machte; bei Abhebung eines Theils des ehemaligen Kirchhofs kam man zunächst (westlich) der Kirche auf 3 Todtenbäume ausgehöhlte Eichenstämme mit menschlichen Skeletten, die leider wieder eingegraben wurden.
Der Ort gehörte den Pfalzgrafen von Tübingen, unter denen Pfalzgraf Rudolf um 1200 seine Stiftung, das Kl. Bebenhausen, mit einem hiesigen Hofe beschenkte, worüber sein Enkel, Graf Rudolf von Tübingen, der Scheerer, im Jahr 1277 Bestätigung ertheilte (Mone Zeitschrift 3, 327)
Mit Tübingen ist er 1342 württembergisch geworden. Die Kirche kam 1291 an das Kl. Denkendorf (S. bei Schlaiten) und durch die Reformnation an Württemberg. Häßlach, das jetzige Filial, war früher bloß zu 2/3 hier eingepfarrt. Vor Zeiten war - mehrere Jahre über - die Tübinger Amtssuperintendenz mit der hiesigen Pfarrei verbunden.«

ENDE
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Teil XI / Teil XII / Teil XIII / Teil XIV

Samstag, 11. Juli 2009

1954: Walter Jehle, sein Bus und das Wunder von Bern...


... spielen auf diesem Foto von 1954 eine große Rolle. Der Bunsunternehmer Walter Jehle befand sich damals auf Großer Fahrt zum Bodensee. Die Reisegruppe war bereits auf der Rückfahrt Richtung Heiligenberg, als plötzlich mitten in einer Kurve ein Riesenjubel ausbrach. Der Bus tobte. Jehle musste halten. "Tor, Tor, Toooor" hatte es aus dem Radio geschallt. Das Siegtor war gefallen. Jehle musste halten - und erst etliche Bierchen später ging die Fahrt weiter heimwärts nach Häslach. Radios in einem Omnibus waren übrigens damals genau so selten wie in PKWs.
Bildertanz-Foto: Walter Jehle

Walddorf 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (XIII)

»Von Spuren aus grauer Vorzeit sind anzuführen: ein ehemaliger Römerweg führt unter den Benennungen "Herweg, Heerstraße. Enweg" von Gniebel der am südlichen Ende des Orts vorüber nach Häßlach und von da auf die Römerstraße (Hochsträß), welche von Böblingen her gegen Schlaitdorf zieht (S. hier den Abschnutt römische Alterthümer). Südöstlich von Walddorf kommt an dem angeführten Heerweg die Flurbenennung "zu Dietenhardt" vor, was auf einen abgegangenen Wohnort hindeutet.
Etwa 1/4 Stunde südöstlich vom Ort soll auf der Flur "auf dem Hof" ein Hof oder ein Schloß gestanden sein; Bruchstücke von römischen Ziegeln etdc., die man hier findet, bestätigen einen abgegangenen Wohnplatz.
Am sogenannten Nonnenhäule liegt ein altgermanischer Grabhügel.
Auf der Kuppel südlich von Walddorf stand eine Kapelle.
«
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Freitag, 10. Juli 2009

Mach mal Pause: Auf der Stoßstange


Zu diesem Bild schreibt Georg Leitenberger:
"Rechts neben den sitzenden Personen ist übrigens ein Bus von Albert Jehle - vermutlich der Gleiche (wie auf dem Bild unten). Der Mann ganz links auf der Stoßstange ist übrigens mein Vater Ludwig Leitenberger, welcher zeitweise mal beim Busunternehmen Jehle als Aushilfsfahrer tätig war. Es wurde vor allem jahrelang die Werkslinie nach Sindelfingen zum Daimler bedient. Heute hat dies die Firma Kurz aus Pliezhausen übernommen. Der Sohn von Albert Jehle, der das Unternehmen erfolgreich weiterführte und ca. 5 bis 6 Busse hatte, ist über 80 Jahre - und noch ziemlich fit."
Bildertanz-Foto: Sammlung Georg Leitenberger

Walddorf 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (XII)

»Die Schweinezucht wird ausgedehnt betrieben und bildet einen besonderen Gdewerbezweig, indem nicht nur viele Ferkel, sondern auch fast alle gemästeten Schweine nach außen abgesetzt werden. Auch Geflügel wird viel gezogen und in Handel gebracht.
Die Bienenzucht, zu der sich die Lage des Ortes nicht eignet, ist gering.
Im Ort wohnen zwei Frachtfuhrleute, von denen der eine nach Stuttgart, der andere nach Reutlingen fährt.
Der Gemeindehaushalt ist geordnet und neben dem Gemeindevermögen (S. Tabelle III) ist noch ein Stiftungsvermögen von 13,000 fl. vorhanden, darunter sind Stiftungen aus neuerer Zeit von 255 fl. und 409 fl 28 fr. aus früherer Zeit, von welch letzteren die Zinse zur Auftheilung von Brot verwendet werden.«
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Donnerstag, 9. Juli 2009

Bitte einsteigen. Albert Jehle fährt gleich ab...


... und diese jungen Leute fahren natürlich mit. Georg Leitenberger hat natürlich sofort den Fehler entdeckt: Nicht Alfred, sondern Albert Jehle steht auf der Einstiegstür. Bereits korrigiert.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Erika Armbruster

Dienstag, 7. Juli 2009

Familientreffen in Walddorfhäslach - Bild der Woche


Mit einem echten historischen Walddorfhäslacher Foto dürfen wir in dieser Woche das Bild der Woche präsentieren: Aufgenommen 1941 in der Ortsmitte von Häslach. Marianne Luderer geborene Welsch mit Großvater Georg Welsch und Mutter Anna Welsch und Dote Marie und radelnder Walddorferin.

Montag, 6. Juli 2009

Walddorf 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (Teil XI)


»Die Gemeinde besitzt etwa 340 Morgen Laubwaldungen, von deren Ertrag jeder Bürger 1/4 Klafter und 6 St. Wellen erhält; etwa 40 Klafter und 2000 St. Wellen werden verkauft; was der Gemeindekasse gegen 1000 fl. jährlich einträgt.
Die vorhandenen 30 Morgen Weiden, auf denen den Sommer über eine etwa 400 St. Bastardschafe laufen, werden theils an Ortsbürger, theils an fremde Schäfer um 500 fl. jährlich verpachtet und die Pferdenutzung trägt der Gemeindekasse 800-1000 fl. ein. Die Wolle wird hauptsächlich nach Metzingen verkauft und der Abstoß der Schafe geschieht an Händler. Überdieß besitzt die Gemeinde noch Güterstücke, die sie um 200 fl. jährlich verpachtet.
Pferdezucht besteht nicht und auch die Pferdehaltung ist von keinem großen Belang, dagegen ist die Rindviehzucht (Simmenthaler und Landschlag) in ganz gutem Zustande und wird durch drei tüchtige Zuchtstiere, worunter ein Simmentgaler, immer nich zu verbessern gesucht. Der Handel mit Vieh ist nicht bedeutend.«
Fortsetzung folgt
Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topgraphisches Bureau, Seite 477
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Sonntag, 5. Juli 2009

Walddorf 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (Teil X)


Landwirtschaft in Walddorf. Bildertanz-Foto: Karl Schaal

»Für die ausgedehnte Obstzucht wird sehr viel gethan und die Geminde hat nicht nur eine Baumschule angelegt, sondern auch einen Baumwart aufgestellt. Die vorherrschenden Sorten sind: Luiken, Fleiner, Goldparamäne, Reinetten, Palmischbirnen, Knausbirnen, deutsche Bratbirnen, Wadelbirnen und von Steinobst Zwetschgen. Das Obst berät sehr gerne und wird stets im Ort gemostet und gebrannt, theils in großer Menge nach außen verkauft.«
Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topographisches Bureau, Seite 477

Fortsetzung folgt
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Donnerstag, 2. Juli 2009

Walddorf 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (Teil IX)

»Die Landwirtschaft wird im allgemeinen gut, und von vielen rationell betrieben; verbesserte Ackergeräthe, die eiserne Egge, Walze, die Repssämaschine, haben Eingang gefunden und der Brabanter Pflug hat alle anderen verdrängt. In zweckmäßig angelegten Düngerstätten wird die Gülle sorgfältig gesammelt und überdieß zur Besserung des Bodens Gops, Kompost, Asche und Guano verwendet. Man baut vozugsweise Dinkel, Haber und Gerste, weniger Weizen, Emer, Roggen, sehr viel Futterkräuter, Runkelrüben, Kartoffeln, Reps, Flachs und Hanf; die beiden letzteren werden in großen Mengen nach außen abgesetzt. Von den Getreidefrüchten werden viele auf der Schranne in Reutlingen verkauft.
Der ausgedehnte Wiesenbau sichert gutes Futter, die Wiesen, von denen etwa 80 Morgen bewässert werden können, sind größtentheils zweckmäßig, etwa 1/12 einmähdig.«

Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topographisches Bureau, Seite 476f
Fortsetzung folgt
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