Dienstag, 17. April 2018

Museumsfahrt nach Ofterdingen | Samstag, 21. April 2018


Museumsscheuer Ofterdingen


Herzlich einladen wollen wir alle  Interessierten zu unserer Museumsfahrt, am Samstag, den 21. April 2018. Dieses Jahr haben wir die Museumsscheuer in Ofterdingen (Sattlergasse 12) als Ziel ausgewählt. Um 15.00 Uhr werden wir dort zu einer Führung durchs Museum erwartet. 

Ein Mitarbeiter des Arbeitskreises des Museums wird uns eine Sonderführung durch die sechs Stockwerke des inzwischen zwei ehemalige Scheunen umfassende Museum geben. Die zahlreichen heimatgeschichtlichen Exponate sind thematisch eingeteilt in die Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Wohnen und Hauswirtschaft, Handwerk und Industrie. Eine Besonderheit ist, dass alle Gerätschaften und Maschinen, funktionsfähig sind und im Betrieb vorgeführt werden können.

Für die Fahrt bilden wir Fahrgemeinschaften. Selbstverständlich ist es auch möglich direkt zum Museum zu kommen. Für die Planung bitten wir in jedem Fall um eine Anmeldung. Abfahrt der Fahrgemeinschaften ist um 14.00 Uhr in Häslach an der Haltestelle Rathaus, in Walddorf um 14.10 Uhr am Busbahnhof.

Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden. Die Spende für die Führung durch das Museum übernimmt der Kulturgüterverein Walddorfhäslach e.V. Für den gemütlichen, geselligen und kulinarischen Ausklang des Nachmittags kehren wir in der Traditionsgaststätte zum „Ochsen“ in Ofterdingen ein. Dort ist für uns ab 17.00 Uhr reserviert.

Anmeldungen nimmt die Vereinsvorsitzende, Erika Armbruster unter der Telefonnummer 07127 32391 entgegen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.




Bildertanzquelle: Museumsscheuer Ofterdingen und Erika Armbruster

Montag, 5. März 2018

Mittwoch, 28. Februar 2018

ZEITZEUGEN: Menschen, die uns bewegen (auch am 4. März 2018 in der Alten Turnhalle von Walddorfhäslach)

Es sind nicht nur die Menschen aus Walddorf und Häslach, die uns am kommenden Sonntag in der Alten Turnhalle in Walddorf mit ihren Erzählungen von Krieg und Unfrieden bewegen werden. Es sind Menschen aus der ganzen Region, denen unsere Aufmerksamkeit gehört. Plötzlich hat man vergessen, woher die Menschen kommen - auch wenn nantürlich bekannte Gesichter dabei sein werden - sondern ihr Schicksal steht im Vordergrund. Zwei Stunden voller Spannung, Dramatik, aber auch Komik erwartet Sie am kommenden Sonntag, wenn der Kulturgüterverein einlädt zu dem Film "Krieg und Unfrieden" von Raimund Vollmer. Seit 2014 hat er rund 30 Zeitzeugen interviewt.

























Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Samstag, 17. Februar 2018

Anmerkungen zu dem Zeitzeugen-Film

Es ist jetzt vier Jahre her, dass ich damit begann, Menschen zu interviewen, die die Zeit um 1945 miterlebt haben. Sie waren damals zumeist Kinder oder Jugendliche, die in eine Welt der Zerstörung hineingeworfen wurden. Es war für mich eine große, innere Freude zu sehen, wie diese Menschen, die entweder hier im Umkreis von Reutlingen aufwuchsen oder nach dem Krieg hierher kamen, mit einer Ruhe und Souveränität von einer Zeit erzählen, die dramatischer kaum sein kann. 
Und nicht minder gefreut habe ich mich, als der Kulturgüterverein mich ansprach, ob man diese zwei Stunden Dokumentation (die man übrigens lässig auf drei Stunden hätte erweitern können) nicht in Walddorfhäslach zeigen könne. Und damit das Ganze auch einen starken Lokalbezug hat, hat die Vorsitzende, Erika Armbruster, dafür gesorgt, dass auch Menschen aus Walddorfhäslach zu Wort kamen. Dass es dann gleich so viele wurden, typisch Erika! Patrick Haubensack, der ebenso große wie stille Helfer des Kulturgütervereins, hat dann dafür gesorgt, dass alles bestens lief - und so kamen zu unserer großen Überraschung rund 300 Menschen aus der Region zur Weltpremiere. Zwei Stunden totale Aufmerksamkeit war kein Problem - weder für Jung noch für Alt. 
Nun soll dieses Ereignis wiederholt werden, nachdem die Filmvorführung prompt Gesprächsthema in Walddorf und Häslach war. Ich bin gespannt, ob erneut diese Dokumentation der Ereignisse aum 1945 diese Aufmerksamkeit bekommt. 
Stolz bin ich darauf, mit welcher Offenheit die Menschen vor der Kamera von diesen Ereignissen und Erlebnissen erzählen. Stolz bin ich auch auf mich selbst, ich kann und ich will es ja auch gar nichtverhehlen, dass die Menschen mir so viel Vertrauen entgegen gebracht haben. Seit 14 Jahren mache ich nun "Bildertanz". Was damals eine Schnapsidee war, ist heute ein lebendiger Marktplatz von Geschichte und Geschichten, der Erinnerungen und der Erwartungen an die Zukunft. 
So werde ich dieses Projekt auch fortsetzen und mich nun mehr den drei Nachkriegsjahrzehnten, der Adenauer-Zeit, dem Wirtschaftswunder, aber auch den 68er Jahren und der siebziger Dekade widmen. Nächstes Jahr wird die Bundesrepublik 70 Jahre alt, Grund genug in diese Gründerzeit hineinzuschauen. Ich würde mich sehr freuen, wenn dann ebenfalls die Menschen aus Walddorfhäslach uns von ihren Erinnerungen und Erfahrungen aus dieser Zeit berichten. 
In diesem Sinne 
Ihr
Raimund Vollmer
BILDERTANZ

Montag, 5. Februar 2018

Krieg und Unfrieden - Zeitzeugen - Film



Filmvortrag – Zeitzeugen
Krieg und Unfrieden – Zweiter Weltkrieg
Sonntag, 04. März 2018, 15.00 Uhr, Alte Turnhalle

Aufgrund des großen Erfolgs unseres Filmvortrags, „Zeitzeugen – Leben im Kugelhagel“, im November vergangenen Jahres, bieten wir ein weiteres Mal eine Vorführung an. In Kooperation mit dem Verein „Alte Turnhalle“, zeigen wir diesen Zeitzeugen - Film, diesmal mit dem Untertitel „Krieg und Unfrieden – Zweiter Weltkrieg“, am Sonntag, 04. März 2018, um 15.00 Uhr, in der Alten Turnhalle, DEttenhauser Straße 55.
Die Hauptdarsteller dieses Filmes sind nicht etwa Schauspieler, sondern Zeitzeugen, Menschen, die den Krieg und die Besatzungszeit danach als Kinder oder Jugendliche selbst erlebt haben. Die unverstellte Echtheit der Berichte macht betroffen. Raimund Vollmer, freier Journalist, hat mit seiner Kamera die letzten Jahre 30 Personen in Reutlingen, seiner Umgebung und Walddorfhäslach interviewt. Entstanden ist ein Film, der einerseits historische Informationen vermittelt, durch den Tiefgang der Schicksale fast mehr noch menschlich berührt. 


Wertvoll ist dieser Film vor allem auch für die nachgeborenen Generationen, die selbst von solchen Ereignissen verschont geblieben sind. Die Zeitzeugen stehen stellvertretend für die eigenen Eltern, Großeltern, Urgroßeltern.

Bildertanzquelle: Patrick Haubensack

Montag, 29. Januar 2018

Winterintermezzo 2017 /2018



Während dieser Winter mit Schnee und Frost, in unserer Höhenlage, immer noch auf sich warten lässt, gab er doch, fast unbemerkt, Ende Dezember 2017 ein einige Stunden dauerndes nächtliches Intermezzo. Die meisten dürften dieses Ereignis im wahrsten Sinne verschlafen haben. In der Nacht vom 28. Zum 29. Dezember 2017 fiel Schnee, der aber bis zum Morgen bereits wieder abgetaut war. Das obige Foto entstand Nachts gegen 01.00 Uhr.

Bildertanzquelle: Heidi Necker