Mittwoch, 5. Dezember 2018

Adventssingen


Freitag, 14. Dezember, 2018, 19.00 Uhr
In der Scheune, Dorfstraße 14, in Walddorfhäslach

Das traditionelle Adventssingen des Kulturgütervereins findet dieses Jahr ausnahmsweise eine Woche später als sonst, am Freitag vor dem dritten Advent statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Herzlich einladen wollen wir alle, die gerne Advents- und Weihnachtslieder singen und dies gerne in Gemeinschaft mit anderen tun wollen. Wir treffen uns dazu Freitag, 14. Dezember 2018. 19.00 Uhr in der Scheune der Dorfstraße 14 im OT Häslach.
Die Blockflötenkinder des Musikvereins unter Leitung von Frau Edith Schmid werden uns wieder begleiten. Voraus erfahren Sie wissenswertes über die Bedeutung des Advents und der Geschichte des Adventskranzes. Zur Veranschaulichung hängt getreu des Urmodells von 1839 ein hölzernes Wagenrad, bestückt mit Kerzen von der Scheuendecke. Daneben ist ein geflochtener Adventskranz, wie er heute üblich ist zu sehen. Das Flair einer über 200 Jahre alten Scheune trägt zu einer besonderen weihnachtlich familiären Stimmung des Abends bei.
Nach dem Singen ist Zeit zum geselligen Verweilen bei Gesprächen, warmen Getränken und Gebäck. Für die Kinder gibt es Kinderpunsch und Glühmost für die Erwachsenen, dazu Weihnachtsgebäck.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter freuen sich jedoch über Spenden.

Montag, 3. Dezember 2018

1960 - 70er - Wachstum


s. vorausgehender Beitrag, 02. 12l 2018

Gegründet wurde die Gärtnerei Speier bereits 1959 in Schlaitdorf. Mit der Heirat 1961 verlegte Helmut Speier den Betrieb nach Häslach.


1965 – Wohnhaus, Schuppen und Gewächshäuser

Das Thema „Wasser“ spielte von Anfang an eine zentrale Rolle. Das hat  mit der geografischen Lage des Dorfes zu tun. Häslach liegt auf dem höchsten Punkt der Umgebung auf der Südseite des Schaichberges. Das Wasser fließt naturgemäß den Berg hinunter und tritt erst in tieferliegenden Schichten wieder als Quelle oder Brunnen zu tage. Über „Die „unendlichen Nöte“ der Häslacher mit dem Trinkwasser“ kann im Festbuch „700 Jahre Häslach 2010“ nachgelesen werden ( Seite 111 - 122). Häslach bezog sein Wasser damals aus eigene Brunnen im Schaichtal. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung und wachsende Bevölkerung ab Mitte der 1950er Jahr, stieg auch der Wasserbedarf. Auf Anraten des damaligen Bürgermeisters, Johannes Hauser, gruben die Speiers gleich nach dem Betriebsstart in Häslach eien12 Meter tiefen Brunnen.
Anfang der 1970er bauten sie im Zuge des Ladens und der großen Halle einen runden unterirdischen Wasserbehälter. Der von einer österreichischen Spezialfirma erstellten Erdbehälter hat mit einem Durchmesser von 11 Metern ein Fassungsvermögen von 500 Kubikmetern. Das in diesem Behälter gesammelte Brauchwasser machte die Gärtnerei unabhängig vom Wassernetz.



1973 – lins sind Laden und große Halle neu angebaut. Unter der Halle befindet sich der Erd – Wasserbehälter mit ca. 500 Kubikmeter Fassungsvermögen für Brauchwasser
Bildertanzquelle der Fotos: Helmut und Hilde Speier.

1989 kamen zwei weitere Gewächshäuser dazu. Die beiden Foliengewächshäuser beidseitig der Zufahrt wurde eines noch vom Senior vor

Sonntag, 2. Dezember 2018

1961 - Gründerzeit


Neugründungen gab und gibt es zu allen Zeiten. Um dies zu tun, gehört Mut und Unternehmergeist dazu. Die heutigen Bilder zeigen die Anfänge der Blumengärtnerei Speier vor bald sechzig Jahren.
Im Sommer 1961 begann Helmut Speier, der heutige Senior, im Gewann Lachen, mit dem Bau eines Wohnhauses und einem Schuppen für die Gärtnerei. Die Baustelle lag – damals – außerhalb des Dorfes, mitten im Feld. Die Zufahrtswege waren unbefestigte Feldwege.

1961 – Baubeginn im Sommer


Bildertanzquelle der Fotos: Helmut und Hilde Speier
Rechts im Hintergrund ist die Kirche zu erkennen.

Das Herzstück, ein gemauerter Schornstein, scheint sein eigenes Richtfest bekommen zu haben. Jedenfalls ziert ein Tannenbaum das obere Ende des Schornsteins. Bis zur Hochzeit im Oktober 1961, stand der Rohbau.

1962 – Sommer


Das Wohnhaus ist bezugsfertig. Der Gärtnereibetrieb ist schon voll im Gang. Links, hinter dem Haus, stehen die ersten Gewächshäuser. Wo im Vordergrund noch ein Acker bebaut ist, befindet sich  heute das Ladengeschäft. Der damalige „Schuppen“, ist heute zu einem Wohnhaus aufgestockt.

1965 /66– Erweiterung der Gewächshäuser



Anfang der 1970er folgte ein großer Schritt: Bau des Ladengeschäftes und der großen Halle (ohne Foto). Mitten in dieses große Unternehmen fiel die Ölkrise im Herbst 1973. Ölexportierende arabische Länder drosselten aus politischen Gründen den Ölexport nach Europa. In Deutschland gab es autofreie Sonntage, das heißt, Fahrverbote für Autos wegen Benzinknappheit. Allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit war die Folge. Auch für den wachsenden Gärtnereibetrieb waren diese Jahre ein schwierige Zeit. Der Betrieb überstand diese Phase. Neues Wachstum folgte. Die Blumenwerkstatt Speier wird heute in zweiter Generation fortgeführt.