Dienstag, 26. Mai 2009

Walddorf 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (III)


Der Thurm. Bildertanz-Quelle: Sammlung Karl Schaal (Walddorf)

»Der große Thurm, an den östlich die Kirche angebaut ist, stand, wie man wohl sieht, ehemals frei und ist ein alter Verteidigungsthurm, seine Mauern sind 8’ dick und ringsum aus mächtigen Buckelsteinen aufgeführt. Das erste Geschoß des Thurmes hat ein flaches Tonnengewölbe, einige kleine, rundbogige, romanische Nischen und ganz schmale, tiefe, spitze Fensterchen; gegen Westen öffnet sich ein spätgothisches Portal mit geschweiftem Spitzbogen, in den das herzoglich württembergische Wappen hineingeschlungen ist, darüber steht 1500. Das zweite Geschoß hat ein hohes Tonnengewölbe und gegen Norden noch den alten früspitzbogigen Eingang, zu dem man nur mittels einer Leiter gelangt. Der dritte Stock ist von Holz und trägt ein sehr hohes, achtseitiges, weit überkragendes Zeltdach mit grünglasierten Ziegeln.«

Fortsetzung folgt
Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topographisches Bureau, Seite 474

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