Bürgermeister Hans Bäuerle, 1955 - 1972, Bürgermeister in Walddorf, sehen wir hier in seinem Amtszimmer im Walddorfer Rathaus. Zu tun gab es viel, der Schreibtisch und seine Umgebung zeugen davon. Wer mehr über Walddorfs Rathäuser und seine Bürgermeister wissen möchte, kann dies im Festbuch "Walddorf 800 Jahre" 2004, Seite 28 - 34 nachlesen.
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Mittwoch, 27. Februar 2013
Montag, 25. Februar 2013
1950er Farrenhaltung
Tonnenschwere Bullen, für Emilie Necker, von 1952 bis 1962 Farrenwärterin in Häslach, gerade das Richtige. Herr im Hause, - für die Tiere das Alpha - Tier im Stall, - war sie. Die kraftgeladenen Bullen respektierten sie. Wie wir sehen, hatte sie diesen und auch alle anderen im Griff. Bulle "Dietmar" zähmte sie sogar soweit, dass am Zügel ging, eingespannt werden konnt und für Feldarbeit tauglich geworden war. Das führte sogar zu einer Wertsteigerung des gemeindeeigenen Farren = Bulle . Auf dem Foto sehen wir Emilie Necker im Stand von Bulle Dietmar. Nur mit Emilies, von den Tieren respektierten Autorität, war das möglich. Für jeden anderen hätte diese Nähe zu einem Farren lebensgefährlich sein können.
Bildertanzquelle: Eugen Morlock
Bildertanzquelle: Eugen Morlock
Sonntag, 24. Februar 2013
Samstag, 23. Februar 2013
1960 - er Winterfest
Fehl geraten! Im Hintergrund sehen wir weder die Achalm noch Reutlingen mit der Marienkirche. Auf den ersten Blick wäre dies nahe liegend. Ca. 400 km von hier, im Bayrischen Wald, Nähe Passau, in der Geburts - Heimat Max Zieringer's, einst Steinmetz in Häslach, entstand dieses schöne Winter - Hochzeits - Fest - Erinnerungsfoto. Mitten im Winter wurde in der Familie, wie es aussieht, Hochzeit gefeiert. Max, mit seinem Opel Rekord, durfte mit seiner motorisierten und festlich geschmückten Präsentierkarosse das Hochzeitspaar fahren.
Links steht Max mit seinem Sohn Wilfried, rechts seine Frau Lore mit einem Vetter Wilfried's.
Bildertanzquelle: Lore Zieringer
Links steht Max mit seinem Sohn Wilfried, rechts seine Frau Lore mit einem Vetter Wilfried's.
Bildertanzquelle: Lore Zieringer
Freitag, 22. Februar 2013
1960er Schlachtfest
Jetzt geht es an die Innereien. Die Sau wird buchstäblich ausgeschlachtet. Sie hängt an Haken unter dem schützenden Vordach des Hauses im Freien. Im Hintergrnd liegt Schnee auf dem Weg. Es ist also kalt genug, dass keine Insekten fliegen, mit Sicherheit auch keine "Floischmugga" (Fleischfliegen). Der Winter sorgt für eine Natur - Kühlung des Fleisches.
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler
Donnerstag, 21. Februar 2013
1930 Kürnsteigweg
Bis vor wenigen Jahren stand dieses Bauernhaus im heutigen Kürnsteigweg. Das heutige Wohngebäude, Kürnsteigweg 5, steht an seiner Stelle. Die Bezeichnung "Kürnsteig" geht zurück auf "Kirchsteig" = Kirchweg, den Weg, den einst Pfarrer und Kirchgänger zwischen den beiden Gemeinden benutzten - von Kirche zu Kirche.
Bildertanzquelle: Eugen Bertsch
Bildertanzquelle: Eugen Bertsch
Mittwoch, 20. Februar 2013
1960 - er Schlachtfest
Wie wär es mit abspecken? So eine dicke Speckschwarte kommt von einer richtig dicken, fetten Sau, deren Winterspeck durch gutes Futter bewusst angefuttert worden und ganz und gar erwünscht war. Fettes Essen war zu der Zeit noch nicht verpönt. Zum einen hatten die Menschen den Hunger der Kriegs- und Nachkriegsjahre noch erlebt und in Erinnerung; zum anderen war trotz beginnender Mechanisierung in allen Arbeitsbereichen, Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Industrie, von den Menschen noch viel schwere körperliche Arbeit zu leisten. Dafür brauchte es Fett, das sich bei der körperlichen Arbeit entsprechend rasch abbaute. (s. Post vom 16. 02. 2013)
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler
Montag, 18. Februar 2013
Soldatenfriedhof
Wann diese Aufnahme auf einem Soldatenfriedhof des ersten Weltkrieges gemacht wurde, ist nicht bekannt, evtl. vor, möglicher Weise erst nach dem 2. Weltkrieg, in den 1950 - er Jahren, als in Deutschland langsam das freie Reisen wieder möglich geworden war.. Das Grab, das uns nach Häslach führt, liegt in der Mitte.Die Kreuzinschrift lautet:
"Hier ruht Musk.(Musketier) Johannes Ihle geb. 28. 9. 1898 zu Häslach O. A. (Oberamt = Kreis) Tübingen gefallen 22. 5. 1918........Ruhe sanft"
Johannes Ihle war der älteste Bruder des Georg Ihle (d' Beckaschorsch).
Bildertanzquelle: Ella Brodbeck
"Hier ruht Musk.(Musketier) Johannes Ihle geb. 28. 9. 1898 zu Häslach O. A. (Oberamt = Kreis) Tübingen gefallen 22. 5. 1918........Ruhe sanft"
Johannes Ihle war der älteste Bruder des Georg Ihle (d' Beckaschorsch).
Bildertanzquelle: Ella Brodbeck
Samstag, 16. Februar 2013
1960 -er Schlachtfest
Im Fotoalbum ist dieses Foto überschrieben mit "Das jährliche Schlachtfest". Der Hausmetzger, hier Eugen Bauer aus Walddorf, kam ins Haus um zu schlachten. Geschlachtet wurde das eigene Schwein aus dem eigenen Stall. Geschlachtet wurde im Winter. Es war wirklich ein Fest. Fleisch und Wurst, die damals noch selten auf dem Tisch waren, gab es im Überfluss. Vorräte an Fleisch, Rauchfleisch, Wurst, Grieben und Schmalz usw. fürs ganze Jahr wurde verarbeitet. Gemeinschafts - Gefrieranlagen, die damals aufkamen, erleichterten die Vorratshaltung. Die private Gefriertruhe zu Hause kam erst später.
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler
Donnerstag, 14. Februar 2013
1963 / 64

Auf dem Foto sehen wir das entsprechende Häuschen der Häslacher Schule, das bis zum Neubau der Schule 1958, in Betrieb war. Als das alte Häslacher Schulgebäude (heute evangelisches Gemeindehaus) umgebaut wurde, kamen, die Toiletten ins Gebäude.
Diese beiden originellen Aufnahmen vom Abtransport des Häuschens, haben wir Doris Schmid geb. Lauxmann zu verdanken, die mit ihrem Fotoapparat, den sie 1963 zur Konfirmation geschenkt bekommen hatte, diese historisch letzte Fahrt des Klohäuschens aufgenommen hat.
Bildertanzquelle: Doris Schmid
Mittwoch, 13. Februar 2013
1957
Dieses Holzhäuschen stand einst neben der Schule (im Hintergrund) in Walddorf und war bis 1957 in Betrieb. Baugleiche Häuschen standen auch andernorts bei den Schulgebäuden. Nun, wozu könnte es gedient haben?
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Dienstag, 12. Februar 2013
1950 - er Ausflugsfahrt
Die Ausflugsfahrten des Häslacher Busunternehmens Walter Jehle erfreuten sich von Anfang an großer Beliebtheit. Der Teilnehmerkreis reichte weit über Häslach hinaus. 1950 hatte das Omnibusunternehmen neu gestartet, nach dem durch Krieg und Nachkriegszeit kein Betrieb möglich war. Am 9. Juni 1950 erhielten Vater Albert / Sohn Walter Jehle ihren ersten neuen Omnibus nach dem Krieg. Auf diesem Foto scheint es eine Häslacher Ausfluggruppe gewesen zu sein. Mindestens drei der Frauen, die dabei waren, leben noch. Die Frau mit dem bunten Kleid in der Mitte darf demnächst ihren 90. Geburtstag feiern.
Mehr über das Omnibusunternehmen Jehle erfahren Sie im Festbuch"Häslach 700 Jahre", Seite 224 - 226.
Bildertanzquelle: Eugen Morlock
Mehr über das Omnibusunternehmen Jehle erfahren Sie im Festbuch"Häslach 700 Jahre", Seite 224 - 226.
Bildertanzquelle: Eugen Morlock
Sonntag, 10. Februar 2013
Ortsansicht
Diese Ortsansicht von Walddorf ist ohne Datum, könnte in den 1970-er Jahren aufgenommen worden sein. Diese Aus der Richtung Weiherwiesen kommend bot sich dieser Anblick.
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Freitag, 8. Februar 2013
2009 Ortsansicht
Von Süden aus gesehen, liegt Dörnach, im Vordergrund, idyllisch versenkt in einer Geländemulde. Darüber erhebt sich Häslach als die "Stadt, respektive Dorf, auf dem Berge". Tatsächlich liegt Häslach auf der höchsten Erhebung der sogenannten "Walddofhäslacher Liasplatte" mit einer entsprechend wunderschönen Aussichtslage in die ganze umliegende Region, besonders der Schwäbischen Alb. Aufgenommen wurde dieses Foto am 19. Mai 2009.
Bildertanzquelle: Erika Armbruster
Mittwoch, 6. Februar 2013
Jahrgangstreffen
Hier wurde etwas gefeiert. Es sieht ganz nach einem Jahrgangstreffen eines Walddorfer Jahrgangs aus. Sicher sind unter unseren Blog - Besucherinnen und Besuchern ortskundige, die Personen, vielleicht sogar die eigene Eltern oder Großeltern auf dem Bild entdecken und dazu einen Kommentar abgeben können. Wir sind gespannt auf Ihren Beitrag.
Bildertanzquelle: Sammlung Schaal
Bildertanzquelle: Sammlung Schaal
Montag, 4. Februar 2013
1940 Winterstube
Eine winterliche Frauern - Strickrunde in einer Häslacher Wohnstube ca. 1940 sehen wir auf dem Foto. Der Korb, rechts unten mit, wie es scheint, Schafwollflies, deutet darauf hin, dass Wolle auch selbst gesponnen wurde. Es war Krieg. Wenig gab es zu kaufen, vieles gab es einfach gar nicht. Wolle aus Schafwolle selbst zu spinnen war sehr verbreitet; auch noch in der Nachkriegszeit.
Links am Tisch sitzt Tanta Berta aus Gniebel, daneben die Mutter Hedwig Ihle, dann die Nachbarinnen Maria und Hedwig Heim. Die Kinder sind Liselotte und Elsbeth Ihle.
Bildertanzquelle: Liselotte Hahn geb. Ihle.
Links am Tisch sitzt Tanta Berta aus Gniebel, daneben die Mutter Hedwig Ihle, dann die Nachbarinnen Maria und Hedwig Heim. Die Kinder sind Liselotte und Elsbeth Ihle.
Bildertanzquelle: Liselotte Hahn geb. Ihle.
Freitag, 1. Februar 2013
1960 - er Altes Schulhaus
Die Rückseite des alten Walddorfer Schulhauses, aufgenommen aus einem Nachbargarten an der Kirchgasse, Fußweg zwischen Stuttgarter Straße und Kirche, bietet hier einen weniger vertrauten Anblick Heute befindet sich der Evangelische Kindergarten im ehemaligen Schulgebäude.
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler.
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler.
Abonnieren
Posts (Atom)