Donnerstag, 7. März 2013

1935 Geschwister

Vier Geschwister im elterlichen Garten in Häslach: Zwei Buben, der ältere Albert, der jüngere Erich, zwei Mädchen, Ella die älteste von allen vieren und das Nesthäkchen Frieda im Kindersitz, geboren 1935. Ein schönes Foto in sommerlicher Sonntagsidylle. Die Kleidung und die großen "Zopfmaschen" (Zopfschleifen), die Ellas Zöpfe zieren,  weisen auf das damals übliche "Sonntagshäs" (Sonntagsgwand = Sonntagskleidung) hin.
Bildertanzquelle: Ella Brodbeck

Mittwoch, 6. März 2013

1957 Konfirmation

 Kommenden Sonntag, 10. März 2013,  findet in der Walddorfer Kirche due erste Konfirmationsfeier dieses Jahres in Walddorfhäslach statt. Im März 1957 stand der Jahrgang 1943 zur Konfirmation an. Zum Gruppenfoto stellten sie sich am Sakristeieingang der Walddorfer Kirche auf. Für die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden schauen hier die die Gesichter ihrer Großerlterngeneration aus dem Bild.
Bildertanzquelle: Sammlung Schaal

Freitag, 1. März 2013

Vor 100 Jahren

Vielleicht kann jemand die Schrift entziffern. Die Aufnahme dürfte  vor ca. 100 Jahre gemacht worden sein. Wer heute Kümmerlesgasse 2 in Häslach sieht, wird nicht ohne weiteres eine Verbindung zu diesem Foto herstellen. Das abgelichtete Haus samt Treppenaufgang bilden den alten  Kern des Hauses. Die damalige Außentreppe (Staffel)  ist inzwischen umbaut von Anbauten und liegt in der Mitte.
Bildertanzquelle: Lore Zieringer

Mittwoch, 27. Februar 2013

Bürgermeister

Bürgermeister Hans Bäuerle, 1955 - 1972, Bürgermeister in Walddorf, sehen wir hier in seinem Amtszimmer im Walddorfer Rathaus. Zu tun gab es viel, der Schreibtisch und seine Umgebung zeugen davon. Wer mehr über Walddorfs Rathäuser und seine Bürgermeister wissen möchte, kann dies im Festbuch "Walddorf 800 Jahre" 2004, Seite 28 - 34 nachlesen.
Bildertanzquelle: Karl Gaiser

Montag, 25. Februar 2013

1950er Farrenhaltung

Tonnenschwere Bullen, für Emilie Necker, von 1952 bis 1962 Farrenwärterin in Häslach, gerade das Richtige. Herr im Hause, - für die Tiere das Alpha - Tier im Stall, - war sie. Die kraftgeladenen Bullen respektierten sie. Wie wir sehen, hatte sie diesen und auch alle anderen im Griff. Bulle "Dietmar" zähmte sie sogar soweit, dass am Zügel ging, eingespannt werden konnt und für Feldarbeit tauglich geworden war. Das führte sogar zu einer Wertsteigerung des gemeindeeigenen Farren = Bulle . Auf dem Foto sehen wir Emilie Necker im Stand von Bulle Dietmar. Nur mit Emilies, von den Tieren respektierten Autorität, war das möglich. Für jeden anderen hätte diese Nähe zu einem Farren lebensgefährlich sein können.
Bildertanzquelle: Eugen Morlock

Samstag, 23. Februar 2013

1960 - er Winterfest

Fehl geraten! Im Hintergrund sehen wir weder die Achalm noch Reutlingen mit der Marienkirche. Auf den ersten Blick wäre dies nahe liegend. Ca. 400 km von hier, im Bayrischen Wald, Nähe Passau, in der Geburts - Heimat Max Zieringer's, einst Steinmetz in Häslach, entstand dieses schöne Winter - Hochzeits - Fest - Erinnerungsfoto. Mitten im Winter wurde in der Familie, wie es aussieht, Hochzeit gefeiert. Max, mit seinem Opel Rekord, durfte mit seiner motorisierten und festlich geschmückten Präsentierkarosse das Hochzeitspaar fahren.
Links steht Max mit seinem Sohn Wilfried, rechts seine Frau Lore mit einem Vetter Wilfried's.
Bildertanzquelle: Lore Zieringer

Freitag, 22. Februar 2013

1960er Schlachtfest

Jetzt geht es an die Innereien. Die Sau wird buchstäblich ausgeschlachtet. Sie hängt an Haken unter dem schützenden Vordach des Hauses im Freien. Im Hintergrnd liegt Schnee auf dem Weg. Es ist also kalt genug, dass keine Insekten fliegen, mit Sicherheit auch keine "Floischmugga" (Fleischfliegen). Der Winter sorgt für eine Natur - Kühlung des Fleisches.
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler

Donnerstag, 21. Februar 2013

1930 Kürnsteigweg

Bis vor wenigen Jahren stand dieses Bauernhaus im heutigen Kürnsteigweg. Das heutige Wohngebäude, Kürnsteigweg 5, steht an seiner Stelle. Die Bezeichnung "Kürnsteig" geht zurück auf "Kirchsteig" = Kirchweg, den Weg, den einst Pfarrer und Kirchgänger zwischen den beiden Gemeinden benutzten - von Kirche zu Kirche.
Bildertanzquelle: Eugen Bertsch

Mittwoch, 20. Februar 2013

1960 - er Schlachtfest

Wie wär es mit abspecken? So eine dicke Speckschwarte kommt von einer richtig dicken, fetten Sau, deren Winterspeck durch gutes Futter  bewusst angefuttert worden und ganz und gar erwünscht war. Fettes Essen war zu der Zeit noch nicht verpönt.  Zum einen hatten die Menschen den Hunger der Kriegs- und Nachkriegsjahre noch erlebt und in Erinnerung; zum anderen war trotz beginnender Mechanisierung in allen Arbeitsbereichen, Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Industrie, von den Menschen noch viel schwere körperliche Arbeit zu leisten. Dafür brauchte es Fett, das sich bei der körperlichen Arbeit entsprechend rasch abbaute. (s. Post vom 16. 02. 2013)
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler