Samstag, 23. Februar 2013

1960 - er Winterfest

Fehl geraten! Im Hintergrund sehen wir weder die Achalm noch Reutlingen mit der Marienkirche. Auf den ersten Blick wäre dies nahe liegend. Ca. 400 km von hier, im Bayrischen Wald, Nähe Passau, in der Geburts - Heimat Max Zieringer's, einst Steinmetz in Häslach, entstand dieses schöne Winter - Hochzeits - Fest - Erinnerungsfoto. Mitten im Winter wurde in der Familie, wie es aussieht, Hochzeit gefeiert. Max, mit seinem Opel Rekord, durfte mit seiner motorisierten und festlich geschmückten Präsentierkarosse das Hochzeitspaar fahren.
Links steht Max mit seinem Sohn Wilfried, rechts seine Frau Lore mit einem Vetter Wilfried's.
Bildertanzquelle: Lore Zieringer

Freitag, 22. Februar 2013

1960er Schlachtfest

Jetzt geht es an die Innereien. Die Sau wird buchstäblich ausgeschlachtet. Sie hängt an Haken unter dem schützenden Vordach des Hauses im Freien. Im Hintergrnd liegt Schnee auf dem Weg. Es ist also kalt genug, dass keine Insekten fliegen, mit Sicherheit auch keine "Floischmugga" (Fleischfliegen). Der Winter sorgt für eine Natur - Kühlung des Fleisches.
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler

Donnerstag, 21. Februar 2013

1930 Kürnsteigweg

Bis vor wenigen Jahren stand dieses Bauernhaus im heutigen Kürnsteigweg. Das heutige Wohngebäude, Kürnsteigweg 5, steht an seiner Stelle. Die Bezeichnung "Kürnsteig" geht zurück auf "Kirchsteig" = Kirchweg, den Weg, den einst Pfarrer und Kirchgänger zwischen den beiden Gemeinden benutzten - von Kirche zu Kirche.
Bildertanzquelle: Eugen Bertsch

Mittwoch, 20. Februar 2013

1960 - er Schlachtfest

Wie wär es mit abspecken? So eine dicke Speckschwarte kommt von einer richtig dicken, fetten Sau, deren Winterspeck durch gutes Futter  bewusst angefuttert worden und ganz und gar erwünscht war. Fettes Essen war zu der Zeit noch nicht verpönt.  Zum einen hatten die Menschen den Hunger der Kriegs- und Nachkriegsjahre noch erlebt und in Erinnerung; zum anderen war trotz beginnender Mechanisierung in allen Arbeitsbereichen, Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Industrie, von den Menschen noch viel schwere körperliche Arbeit zu leisten. Dafür brauchte es Fett, das sich bei der körperlichen Arbeit entsprechend rasch abbaute. (s. Post vom 16. 02. 2013)
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler

Montag, 18. Februar 2013

Soldatenfriedhof

Wann diese Aufnahme auf einem Soldatenfriedhof des ersten Weltkrieges gemacht wurde, ist nicht bekannt, evtl. vor, möglicher Weise erst nach dem 2. Weltkrieg, in den 1950 - er Jahren, als in Deutschland langsam das freie Reisen wieder möglich geworden war.. Das Grab, das uns nach Häslach führt, liegt in der Mitte.Die Kreuzinschrift lautet:
"Hier ruht Musk.(Musketier) Johannes Ihle geb. 28. 9. 1898 zu Häslach O. A. (Oberamt = Kreis) Tübingen gefallen 22. 5. 1918........Ruhe sanft"
Johannes Ihle war der älteste Bruder des Georg Ihle (d' Beckaschorsch).
Bildertanzquelle: Ella Brodbeck




Samstag, 16. Februar 2013

1960 -er Schlachtfest

Im Fotoalbum  ist dieses Foto überschrieben mit "Das jährliche Schlachtfest". Der Hausmetzger, hier  Eugen Bauer aus Walddorf, kam ins Haus um zu schlachten. Geschlachtet wurde das eigene Schwein aus dem eigenen Stall. Geschlachtet wurde im Winter. Es war wirklich ein Fest. Fleisch und Wurst, die damals noch selten auf dem Tisch waren, gab es im Überfluss. Vorräte an Fleisch, Rauchfleisch, Wurst, Grieben und Schmalz usw. fürs ganze Jahr wurde verarbeitet. Gemeinschafts - Gefrieranlagen, die damals aufkamen, erleichterten die Vorratshaltung.  Die private Gefriertruhe zu Hause kam erst später.
Bildertanzquelle: Familie Neuscheler

Donnerstag, 14. Februar 2013

1963 / 64


Blogger Werner Früh hat gesagt...Das waren die Schultoiletten der 50er. Danke für den Kommentar. Du hast Dich vornehm, ganz nach heutiger Sprachkultur, ausgedrückt. Damals war das im allgemeinen Sprachgebrauch ein unbekanntes Wort. Alle, die in den 1950 - er Jahren und früher die Schule besuchten, kannten diese Klohäuschen. Damals sprach man vom "Abort", die Städter vielleicht vom "Abe", als vornehme Abkürzung, ohne sprachlichen Makel war es, einfach vom "Sch--sshäusle" zu reden. Das verstand jeder.
Auf dem Foto sehen wir das entsprechende Häuschen der Häslacher Schule, das bis zum Neubau der Schule 1958, in Betrieb war. Als das alte Häslacher Schulgebäude (heute evangelisches Gemeindehaus) umgebaut wurde, kamen, die Toiletten ins Gebäude.
Diese beiden originellen Aufnahmen vom Abtransport des Häuschens, haben wir Doris Schmid geb. Lauxmann zu verdanken, die mit ihrem Fotoapparat, den sie 1963 zur Konfirmation geschenkt bekommen hatte, diese historisch letzte Fahrt des Klohäuschens aufgenommen hat.
Bildertanzquelle: Doris Schmid

Mittwoch, 13. Februar 2013

1957

Dieses Holzhäuschen stand einst  neben der Schule (im Hintergrund) in Walddorf und war bis 1957 in Betrieb. Baugleiche Häuschen standen auch andernorts bei den Schulgebäuden. Nun, wozu könnte es gedient haben?
Bildertanzquelle: Karl Gaiser

Dienstag, 12. Februar 2013

1950 - er Ausflugsfahrt

Die Ausflugsfahrten des Häslacher Busunternehmens Walter Jehle erfreuten sich von Anfang an großer Beliebtheit. Der Teilnehmerkreis reichte weit über Häslach hinaus. 1950 hatte das Omnibusunternehmen neu gestartet, nach dem durch Krieg und Nachkriegszeit kein Betrieb möglich war. Am 9. Juni 1950 erhielten Vater Albert / Sohn Walter Jehle ihren ersten neuen Omnibus nach dem Krieg. Auf diesem Foto scheint es eine Häslacher Ausfluggruppe gewesen zu sein. Mindestens drei der Frauen, die dabei waren, leben noch. Die Frau mit dem bunten Kleid in der Mitte darf demnächst ihren 90. Geburtstag feiern.
Mehr über das Omnibusunternehmen Jehle erfahren Sie im Festbuch"Häslach 700 Jahre", Seite 224 - 226.
Bildertanzquelle: Eugen Morlock