Samstag, 21. März 2015

1914 Kirchenpfleger



1914: Jakob Friedrich Armbruster, Kirchenpfleger, vor dem östlichen Kirchentor der Walddorfer Kirche. Dieses Amt übte er seit1890, also bereits 24 Jahre aus. Im Ganzen wurden es bis 1919   29 Jahre.
Der damalige Pfarrer, Heinrich Werner, veranlasste dieses Foto. Er wollte seinem treuen Stiftungspfleger und Kirchenpfleger mit diesem Foto eine Erinnerung setzen.




Hier könnt Ihr Euch im Lesen der alten deutschen Schrift üben. Die Transkription folgt darunter.


Ältere Walddorfer wissen noch davon, dass man von "S'Jakob Frieders" oder von "S'Jakob Frieders Haus" sprach. Der eine oder andere wird es heute noch so nennen. Auf diesen Jakob Friedrich (Frieder) geht die Bezeichnung zurück.
Bildertanzquelle: Gotthilf Neuscheler

Montag, 16. März 2015

1929 - Haarmode



Es gibt wirklich nichts Neues unter der Sonne, auch nicht bei der männlichen Haarmode. Der damals fünfjährige Bub, Gottlob Grass, aus Häslach, wäre heute top - aktuell mit seinem Haarschnitt. Die Bezeichnung war damals etwas bildhafter. Weniger wertschätzend sprach man auch von "Stehhoor - Rassler" (Stehhaar - Rassler). Die Aufnahme wurde im HoHlweg hinter dem Häslacher Friedhof gemacht. Der heutige Rosenweg verläuft im oberen Teil wie einst dieser Weg. Als Hohlweg führte er ziemlich steil, direkt hinter dem Friedhof (alter Teil) in die heutige Schulstraße (heute Platz zwischen Friedhof und Gebäude Schulstraße 18). Der heutige Rosenweg führt, weniger steil, hinter der Schulstraße 18 nach unten.
Bildertanzquelle: Hilde Roth, geb. Grass

Mittwoch, 11. März 2015

1050er Grabarbeiten

Weiß jemand etwas zu diesem Foto? Kann es irgendwo in Walddorf gemacht worden sein? Wer dazu etwas weiterhelfen kann, darf sich gerne im Kommentar melden. Das Foto stimmt aus einem Walddorfer Bilderschatz.
Bildertanzquelle: Karl Gaiser

Freitag, 6. März 2015

1925----2012 Der Ochsen

1925: Das Gasthaus zum "Ochsen" in der Laubengasse in Häslach ,  Ausschnitt aus einer Postkarte . Bildertanzquelle: Ella Brodbeck
 2011: Das Gabäude des Ochsens. Der Betrieb ist aufgegeben
 06. März 1012: Vor genau drei Jahren begann der Abbruch der ehemaligen Traditions - Gasstätte "Zum Ochsen" in Häslach, die, laut Festbuch "700 Jahre Häslach", 1729 zur Schildwirtschft erhoben wurde.
Bildertanzquelle: Erika Armbruster
Betroffen steht eine alte Häslacherin, Jahrgang 1926, davor. Ein Stück Häslacher Ortsgeschichte verschwindet. Im Ochsen wurden viele Hochzeiten gefeiert, auch ihre eigene.
Bildertanzquelle: Erika Armbruster
Aufnahme vom 08. 03. 2012
Bildertanzquelle: Erika Armbruster

Mehr über die "Den Ochsen" in Häslach erfahren Sie im Festbuch "700 Jahre Häslach", 2010, Seite 205 -209.

Montag, 2. März 2015

1935 Waldarbeiterinnen

Bis in die 1960er Jahre war Waldarbeit überwiegend Maschinen  freie Handarbeit. Männer arbeiteten als Holzmacher, Frauen als Waldarbeiterinnen. Auf dem Foto scheint Pflanzzeit gewesen zu sein. Die Reut- bzw. Reithauen (schweren Hacken), welche die beiden Frauen, links, in den Händen halten,  deuten darauf hin. Um die jungen Baumpflänzchen in den Waldboden zu pflanzen, ging ein Mann voraus um zu "Stufen", das heißt, mit der schweren Reithau ein Pflanzloch auszuheben. Die Frauen folgten mit einem Behälter Jungpflanzen, die sie dann in die Pflanzlocher setzten. Auf dem Foto sind Frauen und Männer aus Walddorf, Häslach und eventuell anderen umliegenden Ortschaften zu sehen.
Bildertanzquelle: Ernst Gaiser, Walddorf