Was hat das "Braunschweiger Journal" mit unserem Blog zu tun? Wir
bringen diesen Artikel des Braunschweiger Journals, vom Juni / Juli 2014, als
ein Dokument, dass unser Blog über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus,
Aufmerksamkeit erfährt. Vor einigen Monaten nahm die Autorin des Artikels, Frau
Wibke Ihlenburg - Dreessen, Kontakt mit mir auf. Ihr Anliegen war, dieses Foto
aus unserem Blog in ihrem Artikel für das Braunschweiger Journal verwenden zu
dürfen. Nach Rücksprache mit der Familie Zieringer, war es für uns
selbstverständlich, dem zuzustimmen. Anfragen dieser und ähnlicher Art aus dem
ganzen Bundesgebiet, freuen uns. Sie bestätigen unsere Arbeit und motivieren
zum Weitermachen.
Bildertanzquelle: Belegexemplar, übersandt von Frau Ihlenburg - Freessen
Freitag, 13. Juni 2014
Dienstag, 10. Juni 2014
1950er - Hochsommer
Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es nicht etwa ins Freibad oder an
einen kühlen See. Damals, in den 1950ern, waren die Dörfer noch bäuerlich
geprägt. Temperaturen, wie wir sie jetzt gerade haben, waren bestes
Erntewetter, ob zum Heuen oder zur Getreideernte. Auf unserem Foto ist der
Heuwagen gerichtet und an den Traktor angekuppelt. Wenige Jahre zuvor waren es
noch Kühe, Ochsen oder Pferde, die an den Leiterwagen angespannt waren. Es ist
noch ein Leiterwagen alter Art, vom Wagner gemacht, mit Eisen - bereiften
Holzrädern. Die "Schilder", die auf der Wiese, beziehungsweise auf
dem Acker, vorn und hinten am Wagen aufgestellt werden, liegen schräg hinten
auf dem Wagen. Die Aufnahme wurde in der heutigen Friedhofstraße in Walddorf
gemacht.
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Montag, 9. Juni 2014
1931 Hochsommer - Sonntag
Heute ist Sonntag. Garten-, Feld- und Hausarbeit ruhen. Am Sonntag darf man "gruba! (ausruhen) und nichts tun. Man ging in den Grasgarten oder auf eine Wiese, nahm einen Teppich (Decke) mit, breitete ihn aus und setzte sich darauf. Auf diesem Foto sehen wir Ahne Marie, Enkel Richard (geboren 1929 und Schwiegertochter Hedwig, die Mutter des Kindes. Das war "Freizeit" pur im Sommer 1931 auf einer Wiese bei Häslach.
Bildertanzquelle: Liselotte Hahn
Samstag, 7. Juni 2014
2014 Hochzeitszug
Kaiserwetter für die Hochzeit.
Eine flotte Brass - Band voraus. Wie immer, spielt die Musik vorne. So auch bei diesem überraschendem Hochzeitszug, heute, 07. Juni2014, durch Häslachs Dorfstraße, nach dem Gottesdienst, von der Kirche zu evangelischen Gemeindehaus.
Danach die Kinder, die weiße Rosenblätter auf die Straße streuen.
Auf den Rosenblüttern das frisch getraute Brautpaar, jetzt Ehepaa.
Das Chicste und Eleganteste ist gerade gut genug für die Damen der Hochzeitsgesellschft.
Hier die Nachhut. Zielstrebig auf dem Weg zum Fest. Die Klänge der Musik weisen klar den Weg, wo gefeiert wird.
Bildertanzquelle: Erika Armbruster
Eine flotte Brass - Band voraus. Wie immer, spielt die Musik vorne. So auch bei diesem überraschendem Hochzeitszug, heute, 07. Juni2014, durch Häslachs Dorfstraße, nach dem Gottesdienst, von der Kirche zu evangelischen Gemeindehaus.
Danach die Kinder, die weiße Rosenblätter auf die Straße streuen.
Auf den Rosenblüttern das frisch getraute Brautpaar, jetzt Ehepaa.
Das Chicste und Eleganteste ist gerade gut genug für die Damen der Hochzeitsgesellschft.
Hier die Nachhut. Zielstrebig auf dem Weg zum Fest. Die Klänge der Musik weisen klar den Weg, wo gefeiert wird.
Bildertanzquelle: Erika Armbruster
Montag, 2. Juni 2014
1952 D'Bachbruck
Reine Männersache - das Ende der Bachbruck 1952 in Walddorf, sowohl vor als
auch hinter der Abschrankung, als Zuschauer. Als Abschrankung genügte eine
Holzstange. Für alte Walddorfer stellt sich folgende Frage nicht, wohl aber für
jüngere und solche, die nach 1952 nach Walddorf kamen. Und wo war das? Und wo
gab es einen Bach mit Brücke?
Vom Schlatt kommend, entlang der heutigen Dettenhauser Straße, durch die Ortsmitte in Richtung Friedhof, floss bis zu seiner Eindolung 1951 - 1952 offen der Mühlbach. Er vereinigt sich weiter unten mit dem, von Häslach kommenden Wiesenhaupterbach, zum Merzenbach. An der Kurve Haupt- / Dettenhauserstraße /Haidlinsgasse führte die "Bachbruck" den Verkehr über den Mühlbach. Daher hat auch das Bachbruckstüble seinen Namen.
Bildertanzquelle: Sammlung Schaal
Vom Schlatt kommend, entlang der heutigen Dettenhauser Straße, durch die Ortsmitte in Richtung Friedhof, floss bis zu seiner Eindolung 1951 - 1952 offen der Mühlbach. Er vereinigt sich weiter unten mit dem, von Häslach kommenden Wiesenhaupterbach, zum Merzenbach. An der Kurve Haupt- / Dettenhauserstraße /Haidlinsgasse führte die "Bachbruck" den Verkehr über den Mühlbach. Daher hat auch das Bachbruckstüble seinen Namen.
Bildertanzquelle: Sammlung Schaal
Dienstag, 27. Mai 2014
2014 - Kaffeehof
Weitere historische Substanz fällt. Durch die Mitte dieses Fachwerkhauses im Kaffeehof in Häslach ging einst die Grenze zwischen der kirchlichen Zugehörigkeit der evangelischen Christen Häslachs nach Schlaitdorf und Walddorf. Bis 1842 war ein Drittel des Dorfes der Pfarrei Schlaitdorf zugeorndet, zwei Drittel der Pfarrei Walddorf. Der Grenzstein befand sich einst hinter dem gemauerten Herd dieses Hauses. 1842 wurde der genze Ort der Pfarrei Walddorf zugeordnet.
Mehr zur Kirchengeschichte erfahren Sie im Festbuch "700 Jahre Häslach", 2010 und in der Festschriftzum 100 Geburtstag der Evangelischen Kirche in Häslach, 2000.
Bildertanzquelle: Erika Armbruster
Samstag, 24. Mai 2014
1962 Baustelle
Diese fünf Maurer haben sich ihre Pause verdient und ihr (vermutlich) Bier
dazu. Sich ein Bier leisten zu können, war relativ neu. Zuvor brachte man
seinen selbst gemachten Most mit ins Geschäft. Diese fünf mussten nicht erst
eine anstrengende Radtour unternehmen, um eine bestimmte Biermarke genießen zu
können. Maurerarbeit vor 50 Jahren war mehr als heute körperlich anstrengende
Arbeit. Die Aufnahme entstand 1962 in der Friedhofstraße in Walddorf.
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Bildertanzquelle: Karl Gaiser
Donnerstag, 22. Mai 2014
1970er Globetrotter
Das outfit stimmt - Turnschuhe, lässige Sportkleidung, Stoffhütchen gegen die südliche Sonne. Auf Italienurlaub wurden die beiden Knirpse mitgenommen. Wichtiger für die beiden war sicher die Geborgenheit im Kreis der Familie, als das Urlaubsland Italien, dazu durfte es einen Strand mit viel Sand zum Spielen geben - mit oder ohne Schnuller.
Bildertanzquelle: Hilde Müller
Bildertanzquelle: Hilde Müller
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