Sonntag, 1. Januar 2012

Prosit Neujahr

Worauf diese Männerrunde mit zwei Frauen mitten im Winter, dazu noch im Freien, 1905 angestoßen hat, wissen wir nicht. Vielleicht kann uns eine Blog Besucherin oder Besucher aufklären. Vielleicht haben sie zünftig das neue Jahr begrüßt. Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, jedenfalls, wünschen wir, dass Sie auf ein gutes neues Jahr 2012 anstoßen können.
Auch der heutige Gregorianische Kalender in seiner relativen Genauigkeit kommt nicht ohne Korrekturen aus. Der vierjährig eingeschobene Schalttag am 29. Februar muss sein, um im Rhythmus der Gestirne zu bleiben. Alle Geburtstagskinder des Schalttages dürfen sich im Schaltjahr 2012 auf ihren "richtigen" Geburtstag freuen.
Bildertanzquelle: Sammlung Schaal

Samstag, 31. Dezember 2011

Zwischen den Jahren

"Zwischen den Jahren" ruhte auch die Baustelle des Mühlbachs 1951 / 52. Die Aufnahme wurde an der "Bachbruck" gemacht, die hier - fotografisch wohl zum letzten Mal - kurz vor ihrem Verschwinden zu sehen ist.
Auch von der Stadthalle Reutlingen heißt es: "Die meisten Handwerker pausieren "zwischen den Jahren" (GEA 29. 12. 2011).
Die Redewendung "zwischen den Jahren" hat ihren historischen Ursprung in der Kalenderreform, die unter Papst Gregor XIII 1582 durchgeführt wurde. Der bis dahin geltende Julianische Kalender wurde vom sog. Gregorianischen Kalender abgelöst. Zwischen dem alten und neuen Neujahrsanfang lagen ca. 10 Tage Differenz. Der neue Kalender wurde erst nach und nach von den verschiedenen religiös und politisch bestimmten Herrschaftsbereichen übernommen. So entstand zwischen den Neujahrsanfängen die Zeit "zwischen den Jahren", die ca. den Tagen von Weihnachten bis zum Erscheinungsfest am 6. Januar entspricht.
Bildertanzquelle: Sammlung Schaal

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Winterarbeit

Spinnen - Wolle oder Flachs - war eine typische winterliche Frauenarbeit. Im Winter, wenn entsprechend der Natur die Feldarbeit ruhte, war Arbeit im Haus angesagt. Was vom Frühjahr bis Herbst angebaut, bearbeitet und geerntet wurde, musste im Winter verarbeitet werden. Auch die Schafwolle der sommerlichen Schafschur war inzwischen soweit bearbeitet (gewaschen, gekämmt, kardiert), dass sie versponnen werden konnte.
Das Foto zeigt Maria Bauer, 1895 - 1971, s'Schreiner's Marie in ihrer Wohnstube beim Wolle spinnen.
Bildertanzquelle: Lore Zieringer geb. Bauer

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Eisbrunnen

Für solche Bilder müssen wir diesen Winter noch etwas warten. Zum Altjahrabend bzw. Sylvester soll es sogar wieder milder werden. Das Foto entstand an der "Bachbruck". Die Scheune im Hintergrund ist inzwischen abgerissen.
Bildertanzquelle: Sammlung Schaal

Dienstag, 27. Dezember 2011

Kaffeezeit

"Zwischen den Jahren", ein Begriff für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, eine Zeit, in der die Arbeit ruhte. Nicht für alle, aber doch für viele auch heute noch eine ruhigere Zeit als sonst das Jahr über.
Zeit auch zum gemütlichen Kaffeetrinken. Diese schöne Kaffeekanne, um schwirrt von Kaffebohnen, ziert seit Juni 2010 das Haus "Kaffeehof 1".
Bildertanzquelle: Erika Armbruster

Montag, 26. Dezember 2011

Bei uns ist heute kein LKW-Fahrverbot...


... denn dieses Lastzug gehört doch nach Walddorfhäslach, oder irre ich mich da?
Bildertanz-Quelle: Gerlinde Trost

Samstag, 24. Dezember 2011

2009 Laubengasse - KIrche

Diese Ansicht von der Laubengasse 8 in Richtung Kirche dürfte bald Geschichte sein; zumindest was rechts unten das ehemalige Gasthaus zum "Ochsen" anbetrifft. Seit 20. Dezember wissen GEA - Leser, dass es in Häslach bald "Ein Wahrzeichen weniger" geben wird. Zu Lesen ist: "Tradition - die ehemalige Gaststätte "Ochsen" im Häslacher Ortskern wird abgebrochen. Zum Abriss gab es keine finanzierbare Alternative. Mehrfamilienhaus wird gebaut."
Bildertanzquelle: Erika Armbruster

Freitag, 23. Dezember 2011

So grün wird es morgen nicht sein...


... aber eine weiße Weihnacht dürfen wir auch nicht erwarten.
Aus der Bildertanz-Aktion des Kulturgütervereins Walddorfhäslach 2009.